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Donnerstag, 22. Juni 2017

Vom Schwimmen

Es gibt Situationen im Leben, in denen man konzentriert dem Glück begegnen muss. Sehen, begreifen und festhalten. Sich selbst am Glück und seine Lieben. Wie ein schmaler Weg durch einen grauen Sumpf. Ich habe die letzten 1,5 Jahre daran gearbeitet, auf diesem Weg zu bleiben und es ist mir gelungen. Krankheiten treffen Menschen, treffen Familien, würfeln sie ordentlich durcheinander und man begreift nur, das man schwimmen muss....ein Kind links und eines rechts im Arm, denn diese sind unser aller größtes Glück.

Die Krankheit meines Mannes zog weite Kreis in allen Bereichen unseres Lebens. Die Krankheit, die im besten Fall keine Wunden reißt und mit Behandlung nicht zum Tode führt. Wir reden mit Freunden und Familie darüber. Er ist in guten Händen bei den Fachkräften und ich wünschte so manches mal, es gäbe solch regelmäßige Hilfe auch für die Angehörigen. Ich persönlich bekam "Morgen ist leider auch noch ein Tag" empfohlen. Tobi Katze beschreibt darin sein Leben mit der Krankheit ....zwischen heulen und bepissen vor Lachen sind es manchmal nur zwei Sätze. Dieses und andere Lektüre haben mir geholfen zu verstehen.

Was hilft in solchen Situationen...weitermachen! Sich mit der Krankheit an einem Tisch setzen, sie anstarren und warten, bis sie zuerst blinzelt... und dann einfach aufstehen und weitermachen. Sich als Angehöriger nicht mit runter ziehen lassen....Ich habe mir in der letzten Zeit viel Gutes getan. Das kleine Glück im Alltag gesucht mit schönen Orten, Sport und Bewegung, gutem Essen und vielen, vielen lieben Menschen. Leute, mit denen man einfach nur Spaß haben kann, die nicht nachfragen und Leute, die immer und immer wieder nachfragen, die nicht müde werden vom Zuhören. Das hat viel Zeit und Kraft in Anspruch genommen. Zeit und Energie, die ich nicht mehr in dieses Blog investieren konnte und wollte. Eure e-Mails habe ich beantwortet und so waren jene, die sich sorgten,beruhigt...der Rest der Bande ist auf Instagram ;)

Alles gut

Mein Leitspruch der letzten Monate...ich habe natürlich weiterhin genäht, genäht, genäht. Die meisten Ergebnisse waren auf Instagram zu sehen, wo ich viele von euch wieder gefunden habe. Wer noch nicht dort angemeldet ist, kann ein paar der Bilder unten auf dieser Seite sehen. Auf dem LiBellein_Privat Account nehme ich euch mit auf meine Radtouren, in meinen Garten, zeige ich euch mein Leben neben und mit dem Nähen. Auf LiBellein gibt es ausschließlich Nähprojekte. Die meisten Projekte entstanden jedoch für mich. Mein Kleiderschrank füllt sich mit selbst genähten Lieblingsteilchen, auf die ich sehr stolz bin, weil niemand sie als selbst genähte Stücke erkennt. Viele Teile zeige ich jedoch gar nicht, ich bin eben keine Größe 36/38 und mag mich grundsätzlich nicht auf Bildern. Die besten Ergebnisse der letzten Jahre entstanden ganz schlicht aus alten gekauften, gut sitzenden Stücken. Nachdem sie untragbar wurden, wegen Löcher und/oder Flecken, habe ich sie einfach an den Nähten aufgeschnitten und so neue Schnittmustern erstellt, von denen ich wusste, sie sitzen sehr schön.. Diese Methode ist nur für den Eigenbedarf legitim!

So entstand diese kurze Hose für den Sommer aus einer alten langen Hose. Am Knie jedoch etwas ausgestellt, damit es beim Rad fahren nicht drückt. Der Stoff, ein dünner Jeans mit Stretchanteil, war von irgendeinem Stoffmarkt und bereits gut abgehangen. 


RUMS #25/17

RUMS bei Rund ums Weib treffen sich wöchentlich seit Jahren schon die Selbermacher mit den Sachen nur für sich....dort war ich nicht oft dabei, weil ich eben viel zu viel für andere "mal eben" nebenbei gemacht habe. Ich mache noch immer viel für andere, aber nicht mehr einfach so. Es ist Arbeit und wenn ich von Freunden dafür keine Geld möchte, so darf ich jenen solche Änderungen zum Geburtstag schenken. So geht es allen gut damit.

Neu, aber notwendig

"Warum machst Du das?" fragte mich meine Tante. Warum schreibe ich den Blog. Und dann kam ich ins Schliddern, ins Grübeln... Mit der professionellen Ausbildung ist genau das hier mein Job und müsste zum Familieneinkommen beitragen.
Als Motivation für mich und zur finanziellen Unterstützung für meinen Mann, für meine Familie, habe ich mich dazu entschlossen, Werbung auf dem Blog zu schalten. Das bedeutet für euch NICHTS! Für mich bedeutet es, daß, wann immer ihr über die Links (gut ausgewählt und Bewertet) zu den Shops klickt, in denen ihr sowieso etwas kaufen wolltet, bekomme ich vom Shopanbieter ein paar Cent.

Ich hoffe, es hält euch weiterhin nicht davon ab, hier zu lesen und ich würde mich freuen von euch allen bald wieder was zu lesen und zu sehen.
Fühlt euch gedrückt.
Sandra

Mittwoch, 26. Oktober 2016

#MMM Wickelkleid Leinen

Mehr nähen....es ward Zeit!
Dieses Kleid gab es im Frühjahr bereits für mich zur Konfirmation meines Sohnes, zur Taufe meiner Patentochter und jetzt durfte ich es nochmal zur Hochzeit meiner Freundin ausführen. Ich fühle mich sehr wohl darin, sind Kleider doch eher nicht meine Hauptkleidungsstücke. Jenes hier war ein Probemodell aus Leinen mit Elastananteil (tolles Material!!!) vom Alfatex vor einigen Jahren. 
Schnitt: Simplicity 7009 
Ich habe es ohne die Godets im Rock gearbeitet. Wickeloptik, mit RV in der Seite. Ärmelaufschlag und schöner Kragen. So mag ich es ganz gern.

MeMadeMittwoch ...nach viel zu langer Zeit. ES WARD ZEIT!!

Dienstag, 18. Oktober 2016

Sitzkissen

 Diese urige, alte Metallgartengarnitur begleitet uns schon 10 Jahre. Davor hat sie bestimmt 20 Jahre in dem Garten der Vorbesitzer gestanden. Ein britisches Modell, soweit wir wissen und ziemlich genau in dieser Form aber feuerverzinkt immer noch erhältlich. Wahnsinnig bequem.... Füße hoch!! Die alten verblichenen Sitzkissen taten ihren Dienst, die Optik war fragwürdig. IRGENDWANN wollten sie neu bezogen werden. Irgendwann ist momentan immer JETZT. 

Der Nähtag am 10.9. hier im Gemeindehaus war eine willkommene Gelegenheit, damit anzufangen. Dachte ich leichtsinnig, denn schnattern, gucken und mich als Gastgeber um die Rahmenbedingungen kümmern, nahmen fast meine ganze Zeit in Anspruch. Heike fragte im Stundenrhythmus: "und, wie weit bist Du?" ...gebügelt hatte ich schon.....und ein Sitzkissen (fast) zugeschnitten. :o) Aber das war auch eigentlich egal. Dieser Tag ging so friedlich und schön und leider viel zu schnell vorüber. Es sind kaum Bilder entstanden. War nicht so wichtig....das Gegenüber war viel wichtiger. Sie selbst hatte übrigens an dem Tag eine Zuckersüße Zick-zack-tasche genäht. Mit Hundis....auf Instagramm findet ihr ein paar Bilder mehr.


Gestern, als meine Männer auf Wunsch eines neuen Zehnjährigen durchs Phantasialand tobten....weil endlich auch er auf die BLACK MAMBA darf, nahm ich mir die Zeit für die Vollendung der Sitzkissen. Die nun, weil bereits Mitte Oktober, vermutlich direkt in den Keller wandern und sich dort auf den Sommer freuen. Schlaufen oben dran, zum aufhängen an der Wand. Vier unterschiedliche Farben, weil ich es einfach so schön fand und mich nicht entscheiden konnte. Die Decke mit den DutchLove-Stoffen hatte ich bereits hier *klick* vorgestellt. Die größere ist derzeit in Brandenburg und wärmt meine lieben Eltern. 
Wir gehen jetzt noch etwas raus. Rad fahren oder Garten aufräumen oder Kastanien sammeln oder einen Tee in der hübschen Ecke genießen, bevor es zu Regnen beginnt....mal sehen. Durch die Herbstferien treiben.
Habt es hübsch!!



Dienstag, 23. August 2016

Von Büchern und Lemuren

Ein Buchbinderworkshop bei Frau MüllerinArt


Holla die Waldfee, ein zweiter Post in EINEM Monat :o))



Mein Mann schenkte mir dieses Jahr zum Geburtstag diesen hübschen kleinen Workshop an einem Vormittag im LALALAPatchwork-Laden von Dorthe in Bensberg. Michaela *MüllerinArt* hatte zu einem Buchbinderschnellkurs eingeladen und eine tolle Runde kreativer Frauen fand sich ein. Buchbinden gab es rudimentär vor gefühlt hundert Jahren in meinem Studium. Heuer gab es neue Materialien, einfachere Arbeitsschritte, saubere Kniffe und Tricks...ich bin noch immer begeistert.

 Die größte Schwierigkeit bei solchen Kursen ist die Auswahl des Materials :"Entscheide Dich jetzt....SOFORT!" Dieses mal blieb ich fast direkt an dem Kokka-Stoff hängen, der mir schon so lange gut gefällt. Der Lemur wollte aufs Buch-Cover. Und ich bin ganz glücklich, daß er so lieb stille gehalten hat.


 Diese schöne, saubere, unkomplizierte Handhabung der Materialien, die Michaela letzten Samstag vorstellte, machte uns allen einfach Spaß und Lust auf selbst gebundene Bücher. Ich bin mir sicher, die anderen Ladys aus der Runde werden auch in Zukunft häufiger mal solche Schmuckstücke zaubern und verschenken.

Und währen sich die meisten Kursteilnehmerinnen noch an ein kleineres Büchlein wagten, hatte Michaela sichtlich Freude an den wunderschönen Exemplaren. 

Den Koka-Stoff, hab ich übrigens aufgebraucht, sucht nicht danach im Laden!
Das schreit nach Taschen, oder?

Wenn man solch kreativen Leuten begegnet, nimmt das GedankenKarussell an Fahrt auf. Der MusterMittwoch reizt mich schon lange und einen kompletten Kurs bei Michaela, wäre ein Träumchen, zumal sie "umme Ecke" wohnt.´

Siebdruck....auch ein feines Thema für mich.

Evas Lebendigkeit hat mich glatt umgehauen. Was ein kreatives Vorbild, welch Lust am Gestalten und machen, machen, machen ....Hut ab, liebe Eva!

Allen Damen an dieser Stelle :
Es war mir ein große Freude!

Bitte entschuldigt die schlechte Handy-Bildqualität, ich werd mir wieder häufiger die Kamera einstecken, versprochen :o)

Creadienstag...nach langer Zeit


Mittwoch, 11. Mai 2016

TigerTage

Ich hätte mich für jeden Weg entscheiden können, an diesem grauen Morgen im Januar.
Es ist mein Leben. Mein Weg. Und dennoch lief ich kopflos und ziellos querfeldein über die gefrorene Wiese. Fiel kopfüber in ein tiefes Loch. Kopflose können nicht sehen. Als meine Augen sich an das Dunkel gewöhnt hatten, bemerkte ich, dass ich nicht alleine war. Ein riesiger Tiger beobachtete mich vom anderen Ende der Höhle. Er war sichtlich erfreut.
"Du bist nicht tot!", sagte er. Er hatte Recht.
Ich war am Leben, ein guter Grund zur Freude.
Ich bemerkte Knochenreste um mich herum. Hühnchen, Mäuschen, Vögelchen, Häschen und ein paar Schlangen, ohne Fell und Fleisch, sauber abgeschleckt. Ich war stocksteif vor Angst. Der Tiger sah, wie ich ängstlich die Knochenberge beäugte.
"Die waren schon tot, als sie hier unten ankamen. Oder fast. Und sie waren sehr lecker!" Der Tiger grinste in seinen angegrauten Bart. Ich starrte ihn mit großen Augen an.
"Hab keine Angst, ich fresse Dich nicht.", schnurrte er milde.
"Wie kann ich Dir glauben?", flüsterte ich.
"Ich bin seit Jahren allein und freue mich so sehr über Deine Gesellschaft, bitte glaube mir! Ich sage die Wahrheit.", dabei sah er mir direkt in die Augen und ich musste es ihm einfach glauben.
"Also gut, die Wahrheit." Einen Versuch war es wert und ich kam ohne Hilfe sowieso nicht allein aus diesem Loch. Ich musste mich mit dem Tiger arrangieren.

An langen Abenden und Nächten erzählten wir uns tief unter der Wiese, eng aneinander geschmiegt, die Geschichten unser beider Leben. Es war schön zuzuhören. Es war schön, daß jemand zuhörte. Es war irrsinnig kalt in diesen Wintertagen und es war wundervoll, daß mich dieser schöne alte Tiger wärmte. Er saß schon seit Jahren hier unten, war aber eigentlich ganz zufrieden. Hin und wieder fielen ihm Leckereien vor die Füße.  Er war satt und hatte seine Ruhe. Er konnte den Himmel sehen. Mal Blau, mal mit Wolken, selten schauten Sonne, Mond oder Sterne zu ihm hinunter. Diese Augenblicke waren magisch für den Tiger. Er hatte seine Zeit ganz für sich. Keiner störte ihn.
Ich erzählte ihm von meiner kleinen Welt dort oben. Von meinem Leben, meinen Freunden, meiner Familie, meinen Freuden. Dem Genuss und dem Leid. Vom Leben und Lieben, er hörte zu und lernte. Wir genossen unsere Zeit miteinander. Allein zu zweit in der Wärme des Miteinanders im tiefen Winter unter der Wiese.

Eines Tages stand er auf. Er füllte die Höhle fast vollständig mit seinem Körper.
„Steh auf, es ist Zeit. Du musst Dich bewegen, sonst wirst Du alt hier unten in der Höhle, in der Einsamkeit.“, bestimmte er.
„Aber das möchte ich. Alt werden mit Dir, mein Tiger.“, bettelte ich.
Er lächelte mich milde an: „Wir können nicht zusammen alt werden. Du musst in Deine Welt zurück. Sie vermissen Dich. Deine Welt ist bunt und schön und lebendig. Das möchte ich sehen. Dich in Deiner Welt. Du kannst hier unten nicht glücklich sein, nicht alt werden. Und ich möchte hier unten nicht noch älter werden.“
Mit dem langen weichen Tigerschwanz trocknete er meine Tränen.

„Wir müssen jetzt das Loch verlassen. Leere Deine Taschen aus. Lass alles zurück, was Du nicht mehr brauchst. Du musst leicht sein wie eine Feder. Du wirst jetzt fliegen!" Er stellte sich auf die Hinterbeine, nahm mich sachte in die großen Tigerpfoten und schleuderte mich hoch zur Oberfläche. Dann nahm er seine Kraft zusammen, sprang so hoch er konnte und erreichte kurz nach mir die Oberfläche. Er hätte zu jeder Zeit allein die Höhle verlassen können, es brauchte nur jemanden, der ihm einen Grund dafür gibt.

Wir blinzelten in die helle Frühlingssonne. Es war bereits April geworden. Der Frühling duftete, die Sonne wärmte das Fell. Er sah sich um. "Ich hatte vergessen, wie weit der Himmel ist. Mein Himmel dort unten war nur so weit wie meine Barthaare reichten." 
Mein Tiger beugte sich zu mir herunter, setzte seine dicke Tigernase auf meine, schnurrte mir zu, ließ sich Zeit. Dann stakste er auf seinen hageren Beinen, die die Bewegung nicht gewohnt waren, in Richtung Wald. Er wusste noch, wo er hingehörte. Seine Familie würde sich freuen, ihn wieder zu sehen.

Ich lächelte zufrieden hinterher mit tränennassen Augen. Wir haben uns beide gerettet. Gegenseitig und miteinander. Ich war um einen ungewöhnlichen Freund in meinem Leben reicher. Mein Weg hatte mich in ein tiefes Loch gestürzt. Ich musste fliegen lernen, um dort wieder heraus zukommen. Ich hatte einen Freund gefunden, der mir dabei geholfen hat. Ohne ihn wäre ich nicht mehr an die Oberfläche gelangt. Ich wusste zwar immer noch kein Ziel und keinen Weg, aber ich war zuversichtlich, dass egal, was passieren würde, es einen Ausweg gibt. Alles war gut.

Der Tiger ist mein Freund geblieben, ich hab ihn sehr gern. Manchmal treffen wir uns und erzählen einander die Geschichten, die wir erleben. Hören zu und verstehen. Sind füreinander da, wenn einer von uns dem Loch in der Wiese zu nahe kommt. Genießen das Leben, hier und jetzt, nicht miteinander, aber in der Nähe, und werden alt.

edit: Eine Geschichte, ist eine Geschichte, ist eine Geschichte... 
Nach vielen Texten und Worten in meinem Leben, mit denen ich die Menschen in meiner Umgebung berühre, habe ich mich entschlossen, etwas mehr zu schreiben. Das Nähen bleibt, das Zeichnen auch, verrückte Ideen sowieso....demnächst wieder mehr. 



Sonntag, 25. Oktober 2015

Der Nähtreff 2015 in Spich

Im Frühsommer beschlossen meine Freundin Ulli und ich, daß wir uns im Gemeindehaus unserer Gemeinde mal zu einem Nähtreff zusammen setzen wollte. Und seitdem ich den kleinen ehrenamtlichen Nähkurs nun schon fast ein Jahr leite, stimmte unser lieber Küster dieser Idee zu. Termin festgelegt und eine offene Einladung geschrieben. Wir wollten auch die ortsansässigen Nicht-Blogger dabei haben....20 Mädels hatten sich angemeldet, ein paar mußten kurzfristig absagen. ...was soll ich sagen? Es war schön, schön, schön! Jeder hatte eine Kleinigkeit zum Buffet beigetragen, was um die Mittagszeit in großer Runde zusammen vertilgt wurde.....den Moment mochte ich besonders :o)
Nachdem die Begrüßungsrunde mit einem kleinen Glas Sekt vorüber war, fertigten sich die ersten ihre Namensschilder, während die anderen schon zu ihren Nähmaschinen steuerten und sich kopfüber in die Arbeit stürzten. Mit großer Freude habe ich erfahren, welch Kraft manche aufgebracht haben, nur um sich diesen Nähtag in großer Runde freizuschaufeln. Und ich glaube, das war es jeder einzelnen wert :o) ...ich habe ganz neue, schöne Materialien gesehen, über eure Projekte gestaunt und durfte hin und wieder ein paar Tips weitergeben.


Es war ein so schöner, reicher Tag, daß kaum Zeit für Fotos, Smartphone etc. war....gut so. So reich, so warm und analog mit dem Menschen an einem Tisch und zusammen schaffen, erzählen, lachen....abends habe ich noch ein paar Bilder auf Instagram gestellt. Wer mag, schaut dort noch vorbei.
Wer sich mit über 70  an ein neues Hobby wagt und direkt mal an die Overlock springt,
verdient meinen allergrößten Respekt....meine Ulli!

Wir alle haben beschlossen, daß es nächstes Jahr im Herbst wieder ein großes Nähtreffen geben wird. Terminvorschläge erbeten :o)

Ich danke unserem wunderbaren Küster Dirk und seiner lieben Frau Doris für die Hilfe bei den Vorbereitungen und die Hilfe beim Aufräumen des Gemeindesaales.

Die anwesenden Blogger verlinke ich, die vollständige Liste aller Teilnehmerinnen, sende ich in einer E-mail herum

Carmen roetsch
Claudia fabricart
Christiane misssewing
Sandra arbustini
Steffi aprilkind nur kurz dabei, weil familiär verpflichtet, aber beim nächsten mal dann richtig :o)

Dienstag, 22. September 2015

#machdichnackichbaby

 Die Schrift von True Fruits-Flaschen entfernen

#machdichnackischbabay

Pilzduft, Dauerregen, Heißgetränke und Wollsocken lassen den Gedanken kaum zu, aber heute ist noch Sommer....noch......kalendarisch. Meteorologisch....ab 1.9. logisch! Habe also beschlossen, den Sommer zu konservieren. Die TrueFruits-Flaschen wollten befüllt werden. Diese feinen Smoothies anstatt fettische Pommes machen fix ne #machdichnackisch-Bikinifigur....oder so. 

Und danach wurden die Flaschen selbst nackich gemacht! Gibt auch Leute, die die Sprüche darauf nicht mögen :) .....puristen brauchen keine Schrift im Wohnraum. Ich mag die Flaschen einfach nicht wegwerfen und finde sie als UrlaubsmitbringselAufbewahrung sehr schön UPCYCLING!! Mit weißem Edding Ort und Jahreszahl drauf, Muscheln, Sand, Fundstücken, Erinnerungen hinein.....Urlaub in der Dose :)))


Die eingebrannte Glasur auf den Flaschen ist aus einer Mischung von Zitronensäure (ist auch in Entkalkertabs enthalten), ein Schlückchen Verdünner (Nagellackentferner müßte auch funktionieren) und einem Geschirrspültab  (+ ca 2 Liter Wasser) zu entfernen. Dazu die Flaschen einzeln in einem Metallgefäß etwa 30 Minuten in der Lösung einweichen und mit einem Schwamm sauber rubbeln. Ich arbeite DRAUßEN, mit BRILLE und fasse nicht in die LÖSUNG!!!! Nicht einatmen, GEFÄHRLICH!!! Danach drehen die Flaschen noch eine Runde im Geschirrspüler. Mein Creadienstag!


Nach der Prozedur sind die Glasflaschen nach belieben zu beschriften und befüllen....diese hier *klick* hatte ich für den Weihnachtszuckerkram lackiert. 
Die letzten 2 Kilo Minitomaten aus meinem Gärtchen kamen in den Ofen zum Trocknen und wurden danach mit feinstem griechischem Olivenöl ertränkt. Das genaue Rezept hat Merlanne für euch *klick*. Die getrockneten Oliven sind aus dem Supermarkt, waren aber nicht gut. Jetzt bekommen sie auch in Öl, mit etwas Rosmarin und Knoblauch etwas mehr Aroma.....Sommer auf den Teller!!

Ich wünsche Euch einen wundervollen letzten Sommertag 2015.....morgen bin ich dann wieder verliebt in den Herbst, wirklich!

PS:: Liebes TrueFruits-Team, ich steh auf eure Smoothies und lach mich Schlapp über die Sprüche. Provokation ist immernoch das beste Marketing ;o) Mehr davon ...und von #einhornkotze  #vollamsaften #dubrombeersohn .....Zeit für den green smoothie Nr. 3 : Apfel, Banane, Mango, Spinat und ne prise grüner Tee (oder Matcha)  nix Grünkohl, Rukola oder Ingwer, bitte :o)  DANKE!!

Donnerstag, 3. September 2015

Nähtreffen RheinSieg-Kreis


Hallo meine Lieben, 
Als kleine Belohnung für meinen ehrenamtlichen Jugendnähkurs hier in der Gemeinde, stellt mir unser Küster den Gemeindesaal für ein analoges Nähtreffen zur Verfügung. Am 24.10.15 treffen wir von 10,00 Uhr bis 18,00 Uhr uns zum nähen, schnattern, austauschen....es wird ein Treffen alter Bekannter und neuer Freunde. Es ist kein Nähkurs!!! Jeder bringt sich also ein Maschinchen und Material mit und näht das, was er auch sonst still und alleine in seinem Kämmerlein nähen würde....oder Arbeiten, die ganz alleine sowieso keinen Spaß machen. Fragen werden gewiss beantwortet, Kniffe und Tricks ausgetauscht. 
Eine Essensspende fürs Mittagsbuffet ist der Eintritt. Es ist auch möglich, nur für ein paar Stunden dabei zu sein. Ich bitte aber in jedem Fall um eine vorherige Anmeldung, auch damit es nicht 30 Schüsseln Nudelsalat gibt :o)  Ich freue mich auf den Tag mit euch!

Donnerstag, 27. August 2015

OhsZippedCase....Hexagonverarbeitung


 Spätestens jene, die wie ich die simply kreativ Patchwork und Quilting Ausgabe 5 vom Januar 2015 in den Händen hatten, fingen in dem übel verregneten folgenden Frühjahr damit an, diese kleinen Hexagon-Schablonen, die als Extra im Heft lagen, mit den Stoffresten des Nähzimmers, an langen Abenden in der English Paper Piecing Methode zu verarbeiten. Kurze Zeit später wurden dann sew-toghether-bags genäht (sogar mit einem super organisiertem Sew along von Marlies von g`macht in Oberbayern.....boah, fand ich die hübsch und zuckte kurz. Entschied mich aber dagegen. Aber es ist nicht wirklich meine Tasche gewesen.

Vor kurzem entdeckte ich dann auf Melissas Blog Oh, how sweet, dieses Tutorial für eine buchähnliche Mappe, die #ohszippedcase. Das sollte meine werden. Meine : RUMS!!!



 Ich habe das Innenleben ein bisschen abgeändert, weil die Spulen, die ich nutze, einfach kürzer sind, als die amerikanischen. Außerdem gibt es ein kleines Hexagon auf der Innenseite, unter dem sich ein Magnet befindet. So rutschen die Nadeln nicht so schnell raus. Das Folienfach ist sehr praktisch, schön groß und man sieht seine Fortschritte. Das ist eine transparente Tischware....Gibt es da Alternativen? Generell kann man sich die Fächer natürlich beliebig einrichten. Ich fand das große Fach für den Ideenblock sehr gut. Ein Stift dabei und Scheren....das reicht mir erstmal.



Die Stoffe auf der Vorderseite sind meine persönlichen Schätzchen, die ich jetzt immer bei mir habe, wenn ich von Hand nähe. Den hellvioletten mit den lila Blümchen bekam ich zum 12. Geburtstag von meiner damals besten Freundin....das war mein allererster Stoff im Regal! Zwei sind auch im 365-Tage Quilt verarbeitet. Das violette Hexagon ist aus einer alten Bluse von Mama aus den 70ern. Der Retrogrüne ist von meiner Lieblingslilly. Aus dem Hellblauen mit Pünktchen habe ich vor Jahren das erste Kleid für mein Nichtenmädchen genäht..... jedes Stöffchen erzählt seine Geschichte.

Die kleinen Dinge, die glücklich machen :o)

Macht was, ihr Lieben!!

Donnerstag, 13. August 2015

FerienEnde......der Sommer bleibt noch ein bisschen



NRW fing als erstes Bundesland mit den Ferien an und hört auch so auf. Ab in die Schule und Hitzefrei genießen :o)  Bei sommerlichen Temperaturen, ein großes Eis für die Jungs täglich und immer hübsch langsam starten wir in den Schul- und Arbeitsalltag. 

Die Sommerferien waren schön und intensiv....so viel gesehen. Dennoch erlebten wir nicht im Phantasialand, auf der Burg Blankenheim, in Italien, Dänemark oder dem Legoland die schönsten Stunden, sondern im Kreise der Familie.....mit 7 Paar kleinen Füßen, die barfuß durch UrOpas Apfelwiese tobten. 

Unser Sommeroutfit - vieles ist entstanden in den letzten Wochen- für den jungen Mann ein H&M Shirt mit genähter Shorts (Ottobre 3/2015 Holiday ohne Kniefalten gearbeitet "Mit vielen Taschen, bitte, Mama!", und hinten mit Passe ohne Abnäher, die fand ich komisch....das Schnittmuster komplett auseinander genommen :o ) aus dem exakt passenden mintgrünen Stoff. Gleicher Stoff für meinen Rock.... geliebtes Rockschnittmuster, wie hier, hier und hier. Das Oberteil aus Stenzo-Jersey, quer genommen, ein Schnittmuster aus aus der Ottobre 2/2014 Asian Print (stark gekürzt). rums 


Ich wünsche allen Schulanfängern hier in NRW heute einen guten Start in das Schulleben!!!
....und euch anderen noch ganz viel Sommer und schöne Ferien!!!

Mittwoch, 13. Mai 2015

Neue Farbe für meine Kitchen Aid!

Die Kitchen Aid ansprühen - TÜRKIS!
Vor fast 10 Jahren sind wir von Berlin nach NRW gezogen. Bei den Vorbereitungen zur Abschieds- und Geburtstagsfeier vom damals 3-Jährigen, gab der wundervolle orangefarbenen Handmixer meiner Oma, ein echtes 70er Jahre Retro-Teil, den Geist auf. Er zog dann nicht mehr mit um, sondern landete im Müll. Es gab Kalten Hund und Eis....alle zufrieden.

Zum Einzug spendierte mir meine Mama eine neue Küchenmaschine....ich wollte eine Kitchen Aid. Seitdem benutze ich sie regelmäßig, liebe sie sehr sehr sehr.....sie war rot. Nach dem KüchenMakeOver vor zwei Jahren, wollte sie nicht mehr so recht ins Konzept passen. Ich überlegte : Verkaufen und ne Neue in Wunschfarbe? Nee, das hab ich nicht übers Herz gebracht. Sie funktioniert schließlich einwandfrei: einmal Farbe, bitte! Die Instas durften bereits gucken :o)
  1. Farbe wählen. Ich hatte im Endeffekt 4 Farben zur Auswahl....das eine Türkis war im Raum, nicht bei Tageslicht, schöner. Drei der Lacke habe ich völlig unkompliziert bei Hornbach bestellt.
  2. Kaffee machen,  frühstücken, alle Bewohner raus....mit kleinen Kindern oder Unterbrechungen von nervigen Kerlen wird das nix!
  3. Stecker raus!
  4. Alle silbernen Teile abbauen. Schrauben auf ein Blatt kleben und beschriften.
  5. Ich habe meine Maschine komplett zerlegt. Lasst das!!!! ....es ist möglich, kostet aber Nerven beim Zusammen bauen. Ein gutes Ergebnis gibt es auch, wenn das Oberteil auf dem Standfuss verbleibt. Die hintere Rundung über den Motorblock kann man aber getrost abbauen. Den Motor dann aber gut abkleben. Ich habe mich bei Maria mal schlau gemacht....gibt es so etwas schon im Deutschen Bloggerland?
  6. Die Maschine gründlich säubern / entfetten. (Waschbenzin)
  7. Alle nicht-abbaubaren Teile gut abkleben. 
  8. Mit Metallschleifpapier (600 bis 800 Körnung) den alten Lack leicht anschleifen.
  9. Grundierung aufbringen. Arbeitet draußen! .... oder in gut gelüfteten Räumen mit Atemmaske.
  10. Nach dem Trocknen nochmals zart anschleifen.
  11. Die Farbe in mehreren Schichten aufsprühen. Anleitung der Dose beachten! Ich war zu ungeduldig und muß mit einer "Nase" klar kommen. 
  12. Gut durchtrocknen lassen (am besten über Nacht) und zusammen bauen......an dieser Stelle bin ich kurz zusammen gebrochen und habe mir gewünscht, ich hätte sie NIEMALS auseinander genommen oder zumindest ALLES mit Fotos dokumentiert. Mein Held hat mir geholfen :o)



Ihr steht auf Vorher / Nachher Bilder...ich auch :o) Bitte sehr: 
Nur leider passte sie danach eben nicht mehr in diese Ecke der Küche und zog auf den Tisch um. Sehr schön, denn die Knöpfe backen inzwischen schon alleine und kommen jetzt viel besser dran. Das gelbe Obst harmonisiert so schön....bekomme gerade Lust auf ZitronenTarte. Mittwochs mag ich genau diese Farbkombi ....hach.


Diese Ecke ist jetzt stimmig....

Das kleine Gewächshaus ist jetzt auch türkis und gefällt mir viel besser :o)

Klartext:
  • Der neue türkise Lack und ein paar winzige Eckchen sind nicht so perfekt wie die industrielle Lackierung! Ich bin jedoch zufrieden.
  • Meine Maschine ist bereits 10 Jahre alt....die Garantie ist erloschen!
  • Ihr habt noch keine Kitchen Aid ?...schaut vorher nach den Farben (hier zum Beispiel)!
  • Seitdem es eine eierlegende Wollschafsau (TM) auf dem Markt gibt, geben viele Damen die Kitchen Aid wieder ab....die gibt es im Moment für wenig Geld gebraucht.
  • Ich freue mich, daß ich die Maschine einmal komplett auseinander genommen habe und jetzt auf jeden Fall mögliche Reparaturen selber vornehmen kann.
  • Ich übernehme keinerlei Haftung für Schäden und Nachahmer....viel Spaß :o)


Donnerstag, 12. März 2015

Mein neuer Rock

...entstand bereits im Herbst. Klassische Wollverarbeitung für den wunderbaren karierten Winterwollstoff mit den schönen eingewebten blauen Streifen, die die Farbe vom Futter widerspiegeln....saubere Nähte, gute Passform, schön schräger Fadenlauf im Rockteil und eine breite Passe....der nahtverdeckte Reißverschluss in der Seitennaht beulte auch nach dem dritten mal raustrennen  und wieder reinnähen, trotz Nahtband....Der Rock landete ungetragen in der Restekiste. Im Originalschnitt (Burda) war von eine hinteren Naht die Rede, in der der RV eingenäht werden sollte. Die hab ich eingespart :o) Mist!!!Tja, beim nächsten mal.....

Ich habe den Rock letzte Woche kurzentschlossen zerschnitten und zu einer kleinen Tasche wieder zusammen genäht....für meine Häkelwolle, die in Plastiktüten (aaaahhhh) auf dem Sofa herum liegt  lag. Der Kater passt auch komplett in dieTasche :o).... haben das probiert.


Die Idee kam mir, als ich wieder einmal dieses schöne, kräftige Gurtband (4cm breit) von Frau Tulpe in den Händen hielt....gekauft, ohne ein Projekt im Hinterkopf und daher schlicht immer zu wenig. In Kombination mit der netten kleinen Anleitung von Ayumi *klick*, die ich durch Bentes Blog *klick* gefunden habe. Übrigens sind diese kleinen Lunchtaschen auch hübsch demnächst an Ostern zu verschenken. Ich bekomme manchmal kleine LiBellen von lieben Freunden geschenkt, diese hier fand einen Platz am Rock an der Tasche.



RUMS!!

Montag, 9. Februar 2015

Von Lust und Kreativität.

 Ich hab soooo Lust auf süß, auf Macarons......
....und Lust aufs Nähen und aufs bloggen.....
auf sortieren und auf joggen (war n Witz!!!...reimt sich aber so schön :o)

....ich war krank, der kleine Knopf ist krank, meine Arbeit macht sich nicht von alleine heute, blöd....ich will mal wieder bloggen und habe gerade herausgefunden, daß es vollkommen normal ist so zu arbeiten, wie ich arbeite (Stepanini hatte diesen Vortrag von Stephan Porombka verlinkt)....sehr zufriedenes Grinsen im Gesicht. Ich halte es also wie Goethe, lege den Stift aus der Hand und widme mich erst dem Mittagessen, dann den Häkelnadeln, dann dem PC und der Nähmaschine, ein bisschen Instagram (gehört also offiziell und vollkommen selbstverständlich dazu!!), danach wird wieder geplant und geschrieben und sortiert, verwirrend und glücklich damit.......süße Grüße und süße Bilder für Euch!!!
Herzlichst Sandra

Die Macarons hatte ich hier *klick* bereits in Ruhe vorgestellt :o)

Ein Macro für Steffi....boah, was hatte ich Lust da drauf! Sei gegrüßt!

Samstag, 24. Januar 2015

Weiße Gedanken



Dieses weiße Glück, gratis von oben. Deckt alles zu. Macht alles still. Treibt die Kinder raus....Schlitten fahren. Schnee schaufeln. Ich indes darf  meinen Tee draußen genießen. Schwarzer Tee mit weißer Milch, weiße Tasse, weißer Garten, weiße Stulpen(die gab es letztes vorletztes Jahr von der LieblingsLilly aus einer Molly Makes). Warm eingewickelt genieße ich den Moment und hänge meinen Gedanken nach....grau war es in letzter Zeit. Belanglosigkeit, Unmut und Müdigkeit wechselten sich gnadenlos ab. Ich mag in solchen Momenten nicht raus gehen, nicht unter Menschen. Ich melde mich bei niemanden und lehne Einladungen ab. Verzeiht! Ich mag andere nicht runter ziehen. Bloß keinen Druck erzeugen, das schnürt den Hals zu. Ich bleib noch ein bisschen egoistisch, hier bei mir, ich brauche noch einen Moment, bis alles wieder klar und weiß und aufgeräumt ist.....

Ein paar Gedanken für Ninjas SamstagkaffeeRunde!...ich wär zu gern heut bei Euch auf der IMM.

Wenn was Neues dazu kommt, fliegt was Altes raus. Weihnachten liegt bereits einen Monat hinter uns. Die neuen Dinge brauchen einen Platz. Freiräume schaffen, aufräumen ist angesagt. Achso und "WIR SCHENKEN UNS NIX!" ....genau daran halte ich mich dieses Jahr dann auch mal!! Es gab, obwohl ich mir nichts wünschte und nix wollte (von links nach recht, von oben nach unten):
  • Seedbombs...ich darf das Städtchen aufhübschen im Frühling. Werfen, warten, freuen....ich glaub, die bastel ich demnächst mal selbst :o) (von Lilly)
  • EtagerenBastelset....so viel Porzellan fliegt hier rum. Eine gute Idee, auch von Lilly.
  • Freudentanz-Gutschein war ein Dankeschön von einer Lieben in Kombination mit Weihnachten. Er ist bereits eingelöst :o) hachz!
  • Daphnes Diary, schöne Zeitschrift, schönes Papier...meine Zeitschriftenprioritäten liegen woanders, daher gönne ich mir die nie. Gefreut, Danke Silke!
  • Ein Wohnwagen (Abdeckhaube für meine Nähmaschine), selbstgenäht und ein echtes BOAH-WIE-GEIL Geschenk von Lilly...sie liebt mich halt ;o)
  • Wunderwasser, mein Duft momentan...von Fatma die in einer Parfümerie ausgeholfen hat vor Weihnachten :o) 
  • MegaStrickLoop...hat Mama mir in 2 Tagen an Weihnachten gestrickt. Sie hat als einzige von mir ein Geschenk bekommen und sich gefreut. Ich vermisse sie.
  • Ein feines Stricktuch von meiner Tante, sie hatte dieses Jahr ein Bäumchen von mir bekommen und wollte sich dafür bedanken. Die Farbe fand ich anfangs schwierig, steht mir tatsächlich aber hervorragend in Kombination mit einem schlichten anthrazit Shirt.
  • Triangel-Lineal (gleichschenkliges Dreieck), für meine Quilts in diesem Jahr. Vom Kerl, er hat mal aufgepasst, verrückt! :o)
  • flow....ihr kennt sie alle. Ich jetzt auch :o) ...kam zusammen mit Daphnes Diary. Der Kalender ist so schön <3
  • "Als Gott ein Kaninchen war" ...mein großer Knopf schenkt mir ein Buch. War ich platt. Hab es aber noch nicht gelesen, weil 2 andere Bücher vorher kamen :o)
  • Teekiste, nochmal von meine Tante :o)
  • Eine Windlicht von den Nachbarn. Weiß jemand, wo das her ist? Ich hätte gern noch ein zweites...ich freu mich schon jetzt auf die langen spontanen Abende mit den Nachbarn auf der Terrasse. Jeder muß am nächsten Tag früh raus, aber es ist doch gerade so schön, hier mit Euch....noch ein Glas Wein? Ja, bitte! :o)
  • Alte Knöpfe von meiner anderen Tante...ich mag sie und ihre schrägen Ideen :o)
  • Ein Radiergummi...ein Bart....den hielt ich lange und dachte drüber nach. Lilly fand den einfach nett für mich und ich interpretiere dort die Möglichkeiten rein: Fehler machen ist nicht schlimm!

Inzwischen habe ich alle außer Lilly (noch ein bisschen Geduld, sorry xoxo) mit Weihnachtsgeschenken versorgt...nachträglich .... dieses Jahr wünsche ich mir dann wieder NICHTS!!!  :o)

Ein schönes, weißes Wochenende für Euch!!! 


Dienstag, 20. Januar 2015

Hexagons reloaded


Seit einigen Jahren besitze ich eine kleine HexagonAcrylschablone. Wann immer ich einen farbigen Baumwollstoff bearbeite (das ist nicht sooo oft), schneide ich fix hinterher ein paar Hexagons aus den Stoffresten zu. Das fühlt sich wie eine Belohnung an, die Zigarette danach. :o)  Dann warten sie in einer Kiste auf die weitere Verwendung. Vor einiger Zeit habe ich einige von ihnen in einen Schrank geklebt. Schaust Du hier

Die Kiste füllte sich wieder und mir juckte es in den Fingern. So habe ich letztes Jahr im Sommer, auf der Terrasse an der Princessa, weißweinseelig die Hexagons zusammengesetzt. Frei nach Schnau*e, aber dem Farbverlauf folgend. Die weißen Hexagons sind aus diversen alten weißen Kopfkissenresten zugeschnitten *upcycling-dienstag im Januar bei Nina, YEAH* Ich mag es gerne auf dem dunklen Holz vom alten Buffet.

Das gestickte *H* war ein Versuch und durfte mit hinein, ist schließlich unser Familieninitial. Ansonsten seht ihr Stoffe von Swafing, Hamburger Liebe(Hilco), Tante Ema, Westfalen, diverse Patchworkstoffe aus der Restekiste....Die Rückseite besteht aus einem neutralen Leinen. 

Ich habe nicht alle Hexagonnähte gequiltet. Dazu fehlte mir schlicht die Geduld *schäm*...ich wollte es gerne einfach fertig haben. Vielleicht hole ich das irgendwann mal nach.


Die endgültige Größe vom Tischläufer ist etwas kleiner als erwartet...bisschen mickrig (ca 50 cm x 110cm). Und es will, jetzt da es fertig ist, niemand was drauf stellen....halten alle die Kaffeebecher fest und staunen. Habe beschlossen : gibt zwei Klemmen, kommt an die Wand :o)


Die nächste Runde Hexagons wartet schon und ich bin gespannt, was es werden wird :o) ....mal nützlich und einfach, vielleicht eine Tasche. Diese Langzeitprojekte bearbeite ich immer hübsch langsam nebenbei, um am Ende eines großen Projektes, wenn ich keine Lust habe, ein neues Projekt meiner endlosen to-do-Liste anzufangen, nicht auf neue Nähideen zu kommen, die dann irgendwann in der Ecke landen :o)

*creadienstag*

Donnerstag, 18. Dezember 2014

SchoggingAnzug



Kitsch ist etwas, was man hübsch findet und sich dafür schämt....also daß man es hübsch findet UND für den Kitsch an sich....daher können auch Filme etc kitschig sein. Ein bisschen kitsch gehört einfach zu Weihnachten.

Das WeihnachtsKitschKleid ist so etwas wie mein pink Jogginganzug....NIEMALS einen PINK Jogginganzug, ich schwöre!!! Obwohl ich aus Marzahn bin *gacker* echt! ......Es ist fürs Baum schmücken am 23.12. entstanden und für den 3. Weihnachtsfeiertag, der erfahrungsgemäß auf dem Sofa zelebriert wird...höchstens mal unterbrochen von einem kleinen Spaziergang zum Bäcker, frische Brötchen zum Brunch, ein MUSS!  

Wenn man Männern die Kamera in die Hand drückt. auweia...dieser kuhäugige Blick. aaaahh. Müßt ihr jetzt durch :o) Ein lebkuchenbraunes Sweatshirtkleid mit Raglanärmeln (Schnitt ist zusammengefrickelt) knielang. Stilecht mit cremefarbener Zackenborte drapiert....die hätte etwas breiter sein können, egal. Die Ilex Stickerei von mir, das Sprücheherz von UrbanThread....aber später drauf gesetzt. Das ist mir erst eingefallen, als es schon fertig war. Ein Schleifchen am Saum, dort, wo die Zackenlitze aufeinander trifft und endlich diesen schönen alten Knopf verarbeitet. 

Dazu gibt es stilecht beerenfarbene Thermoleggins und Strickstrümpfe vom Schwiegertiger. Ich trag das wirklich nur zu Haus, keine Angst :o) Zum letzten RUMS vor Weihnachten....habt ihr auch was für euch gezaubert oder seid ihr noch an der GeschenkeFront?? 


Freitag, 12. Dezember 2014

In der Weihnachtsbäckerei....

 ...wirds mir schnell zu bunt, zu laut, zu viel. Spätestens, wenn die ZuckerperlendekoMasse auf dem Keks die Teigstärke überschreitet, krabbelt meine Toleranzgrenze unter den Tisch und meine Kinder verschwinden ganz schnell aus der Küche. Bitter für die armen Kerle. 

Dann bekomme ich erstmal einen true fruits Smoothie zur Entspannung....der KürTeil auf den Flaschen trägt das Seine dazu bei. An dieser Stelle empfehle ich, diese Flaschen nicht in der Öffentlichkeit zu lesen. Lachanfälle in der U-Bahn sind für Mitreisende irreführend. Mir fällt es echt schwer, diese Flaschen einfach in den Glascontainer zu werfen und so kamen true fruits in diesem Herbst freundlicherweise mit richtig netten Aufsätzen für die leeren SmoothieFlaschen um die Ecke.  Haben wollen.... meins. Direkt mal für die Weihnachtsbäckerei probiert........

Zunächst habe ich jedoch einen breiten Streifen auf den Flaschen mit WashiTapes reserviert und die Flaschen mit mattschwarzer Sprühfarbe überzogen. Streifen abziehen und mit buntem DekoKram füllen. Schön grafisch. Der Keramikbrand scheint noch etwas durch, ist aber sehr schön geworden, genau so. Wer mag, kann noch diverse Weihnachtsliedtexte mit farbigem Edding auf die Flaschen schreiben. So lernen dann auch mal die Großeltern die "Weihnachtsbäckerei" und die lieben Kleinen ALLE Strophen von "Oh Tannenbaum" :o) 

Natürlich kann man die Flaschen auch einfach so upcyceln mit einem guten Metallbohrer, gaaanz gründlichem nachschleifen und polieren. Die originalen Aufsätze sind jedoch einfach eine SAUBERE LÖSUNG!!! Die Streuer sind für sehr kleine Körnungen gedacht, da passen nur die ganz kleinen Perlchen durch. Mit den Gießern dosieren selbst meine Jungs den Zuckerkram in Maßen....Sehr schön! Alle zufrieden :o) Dankeschön true fruits....mehr davon!



Nach Weihnachten werden die Flaschen ihre originalen Verschlüsse wieder bekommen und ich werde mit den coolen Aufsätzen eine Menage mit Essig,Öl, Pfeffer und Salz für den Esstisch bestücken. Vorfreude im Advent. Lalalaaa....

Machts euch hübsch, ihr Lieben!!!

PS.: Ich bedanke mich bei der Firma true fruits für die hammerleckeren Smoothies in PET-freien Flaschen, für Lachanfälle in der U-Bahn und für die freundliche Zusammenarbeit!!

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